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Tourist-Info
Marktplatz 1
89584 Ehingen (Donau)
Tel. 07391 503-216
Fax 07391 503-4216
Kulturamt / VHS
Franziskanerkloster
Spitalstraße 30
89584 Ehingen (Donau)
Tel. 07391 503-503
Fax 07391 503-555
Historischer Stadtrundgang
Ehingen - die Stadt an den Flüssen Donau und Schmiech, weithin sichtbar die drei Türme von St. Blasius, Liebfrauenkirche und Konviktskirche. Sie finden hier eine Stadt mit 1000 Jahren Geschichte, gelegen in herrlicher Umgebung.
Eine Stadt mit all Ihren Sehenswürdigkeiten lernt man am besten zu Fuß bei einem gemütlichen Spaziergang kennen. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und lassen Sie sich von alten Bauwerken verzaubern.
- Der Flyer zum Stadtrundgang kann kostenlos bei der Tourist-Info (Tel. 07391/503-207) angefordert werden.
- Führungen nach Vereinbarung: Tel. 07391/750 65 (Museum) / Tel. 07391/503-531 (Stadtarchiv)
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Einzigartig & informativ: Multimedia StadtrundgängeErleben Sie mit unserer Ehingen-App die Themenstadtrundgänge „Bierkulturstadt“ und „Historisches Ehingen“ in Bild, Text und Ton. Sowohl on- als auch offline werden Sie mit Hilfe eines GPS-Signals und einer digitalen, interaktiven Karte unseres Partners ALPSTEIN Tourismus GmbH & Co.KG (www.outdooractive.com) zu den reizvollsten Punkten unserer schönen Stadt geführt. Alle Touren können auch per 3D-Flug angezeigt werden. Für die optimale Darstellung empfehlen wir Firefox als Browser. Um die Audiobeiträge unserer Multimedia Stadtrundgänge auch in der Gruppe optimal erleben zu können, steht Ihnen im Hotel Ochsen (Schulgasse 3, Telefon 07391-770530) ein handlicher Klangwürfel zur Verfügung, den Sie kostenlos ausleihen können.
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Die Anfänge Ehingens lagen in der Schmiechniederung im Bereich der heutigen Unteren Stadt, die früher auch als Altstadt bezeichnet wurde. Die Obere Stadt entstand planmäßig unter Federführung der Grafen von Berg, die Ehingen um 1230 zur Stadt ausbauten. Gegenüber der Unteren Stadt galt die Oberstadt immer als bevorzugter Standort innerhalb Ehingens. Hier befindet sich der Marktplatz mit wichtigen Amtsgebäuden. |
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An seiner Südseite steht das Rathaus, das 1713 errichtet wurde. Ein Vorgängerbau war 1688 bei einem Einfall der Franzosen zerstört worden.Die Stadt entwickelte offenbar erhebliche Anziehungskraft, so dass viele Adelsfamilien der Umgebung hier eigene Stadthäuser erwarben. |
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Im so genannten Schlösschen saßen die Herren von Ellerbach. Später wohnte hier der Mundartdichter Carl Borromäus Weitzmann (1767 - 1828). |
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An der Nordostecke des Marktplatzes nimmt der Brunnen des Göppinger Bildhauers Kurt Grabert seit 1987 die frühere Stelle des Marktbrunnens ein. An die Stelle Marias auf der Spitze der Brunnensäule ist freilich der hl. Theodul getreten, der im 4. Jahrhundert Bischof im Wallis in der Schweiz war. Seit 1498 ist seine Verehrung in Ehingen belegt, seit dem 18. Jahrhundert gilt der Bischof, der bei drohenden Naturkatastrophen angerufen wird, als Patron der Stadt Ehingen. Dargestellt ist er im Bischofsornat mit Bischofsstab, verbunden durch ein Seil mit einem Teufelchen, das ihm der Legende nach die vom Papst geschenkte Glocke von Rom über die Alpen nach Sitten tragen musste. Die Figuren und Attribute auf den verschiedenen Etagen der Brunnensäule stehen für Ereignisse und Begebenheiten aus der bewegten Geschichte Ehingens. |
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Das heutige Amtsgericht ließ der Posthalter und Apotheker Mennas Menne ab 1750 errichten. Es steht an der Stelle seiner Apotheke, die beim Stadtbrand 1749 zerstört worden war. 1769/70 bis 1805 diente das Gebäude, das den Marktplatz beherrscht, als Amtshaus der Schwäbisch-Österreichischen Landstände. |
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Das „Hohe Haus“ (auch Marchtaler Klosterhof) zählt zu den eindrucksvollsten Bauten der Stadt. Um 1400 wurde es von den Herren von Stain zu Rechtenstein als Stadtsitz erbaut. Diese veräußerten es 1492 an die Reichsabtei (Ober)Marchtal, die hier einen Klosterhof einrichteten. |
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Das Ritterhaus, ehemals Kanzleigebäude des Kantons Donau der Schwäbischen Reichsritterschaft, wurde 1692 errichtet. Mit seinem kraftvollen Barockgiebel überragt es die benachbarten Bürgerhäuser. Derzeit ist dort eine Außenstelle des Landratsamtes untergebracht. |
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Den Abschluss der Oberen Stadt nach Norden zum Groggental bildet das frühere Benediktinerkolleg mit Herz-Jesu-Kirche. Der Vorarlberger Baumeister Franz Beer errichtete 1698 bis 1709 im Auftrag der Abtei Zwiefalten den mächtigen Baukörper für deren Gymnasium. 1719 folgte die Kollegiumskirche zum Herzen Jesu. Nach 1825 wurde hier ein zunächst königlich-württembergisches, später bischöfliches Konvikt eingerichtet. Seit 1995 dient das Kolleggebäude als Grundschule. |
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Ebenfalls an der Stadtmauer zum Groggental steht der so genannte Speth´sche Hof. 1624 ließen die Herren von Speth den eindrucksvollen Fachwerkbau als Stadthaus errichten. In seinem Inneren haben sich kunstvolle Stuckdecken erhalten. |
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Die Stadtpfarrkirche St. Blasius weist noch Bauteile aus dem 14. Jahrhundert auf. Ihr Erscheinungsbild wird aber vor allem von Umbauten der Barockzeit bestimmt, als das Kirchenschiff mehrfach verbreitert wurde. Der Turm, dessen Unterteil aus dem Mittelalter stammt, erhielt sein heutiges Aussehen 1958. |
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Bereits zur Unteren Stadt gehört das ehemalige Heilig-Geist-Spital. Um 1340 von Ehinger Bürgern gegründet, war es bald recht vermögend. Für alle, die nicht aus eigener Kraft für ihr Auskommen sorgen konnten, war es eine wichtige Hilfseinrichtung. Mit seinen zahlreichen Nebengebäuden bildete es einst einen abgeschlossenen Baukomplex. Dazu gehörte auch die im 19. Jahrhundert profanierte Spitalkapelle, die in wesentlichen Teilen aus den Jahren um 1493 stammt. Das Neuhaus mit seinem repräsentativen Fachwerk kann auf das Jahr 1532 datiert werden. Es beherbergt heute zusammen mit der jüngst wiederhergestellten Spitalkapelle mit ihren wertvollen Malereien, die Sammlungen des städtischen Museums. |
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Schon bald nach der Gründung der Stadt sorgten Mauern für die Sicherheit der Bürger. Reste der umfangreichen Befestigungsanlagen sind beim ehemaligen Franziskanerkloster, im Bereich des Marchtaler Klosterhofes sowie am Viehmarkt zu sehen. Dort wurde ein kleiner Abschnitt des Wehrganges rekonstruiert. |
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Nicht weit davon sicherte zudem der Pfisterturm die besonders gefährdete Nordseite der Stadt. |
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Die ersten Anfänge der Liebfrauenkirche reichen bis in das Jahr 1239 zurück. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts entwickelte sich eine rege Wallfahrt zum dort aufbewahrten Gnadenbild (um 1500). Der barocke Gesamteindruck der heutigen Kirche geht auf Umbaumaßnahmen der Jahre nach 1725 zurück. Das südlich unmittelbar angebaute Franziskanerkloster wurde in den Jahren 1650 bis 1653 errichtet. Heute ist hier das städtische Kulturzentrum mit Kulturamt, VHS, Musikschule und Stadtarchiv untergebracht. |
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Von Westen wird der so genannte Gänsbergs vom hoch aufragenden Giebel der früheren Schaffnei der Zisterzienserabtei Salem beherrscht. Diese ließ von hier aus ihre zahlreichen Güter in der Umgebung der Stadt verwalten. Die Gebäude stammen im Wesentlichen aus den Jahren um 1586. |
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Gegenüber liegt das ehemalige Haus des Syndikus des Reichsritterkantons Donau. Der ehemalige Freihof und Adelssitz wurde 1689 von den Rittern erworben. Sein heutiges Erscheinungsbild geht auf die Umbauten der Jahre um 1775 zurück. Über dem Portal ist das Wappen des Ritterkantons Donau angebracht. |
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Die so genannte Oberschaffnei entstand in den Jahren um 1687 als Klosterhof des Benediktinerinnenklosters Urspring bei Schelklingen. Ab 1827 nutzte die Universität Freiburg das Gebäude zur Verwaltung ihrer bei Ehingen gelegenen Besitzungen. |
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